Von Gernot Kirch Es schien ein üblicher Pressetermin zu sein: Die Vertreterinnen des Inner Wheel Clubs Worms spenden 4.000 Euro an den Kinderschutzdienst des ASB. Doch am Mittwochnachmittag wurde rasch klar, dass dies ein ganz anderer Termin war, einer, bei dem es um sehr sensible Themen ging: Sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt gegen Kindern. Die erschreckenden Zahlen sorgten bei den Anwesenden für Betroffenheit und stilles Zuhören. 140 Fälle sexueller und körperlicher Gewalt Die Leiterin des Wormser Kinderschutzdienstes, Anika Hapke, erläuterte zunächst, dass die Einrichtung durch ein Modell der Mischfinanzierung von Land, Stadt und ASB getragen werde. In den