Von Florian Helfert › „Wer Worms sagt, denkt an die Nibelungen und wer Worms erwähnt, hat die Nibelungen im Sinn“, führte Dr. Olaf Mückain, Leiter des Nibelungenmuseums, am Dienstagvormittag vor dem Wormser Ratsaal aus. Das mittelalterliche Epos, dessen erhaltene, einzigartige Handschriften zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählen, sei für Worms unverzichtbar. Folglich benötige das Thema über die Nibelungenfestspiele hinaus ganzjährige Konstanz und Präsenz. Für jene konstante Präsenz sorgte bislang das Nibelungenmuseum. Doch schon ab dem 31. März wird es nur noch ein Schattendasein fristen, wenn es aus baulich-technischen Gründen für die Öffentlichkeit vorerst