Die Nibelungen-Festspiele und das Backfischfest fielen zwar in diesem Sommer aus, doch an beide Veranstaltungen wird in wenigen Wochen indirekt erinnert, dann nämlich, wenn am Rheinufer der Spatenstich zu „Kriemhilds Rosengarten“ erfolgt. Einen Rosengarten hatte es in Worms bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben, wie Dr. Jörg Koch, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, erläutert. 1903 beschloss die Stadtverordnetenversammlung, also der damalige Stadtrat, in Anlehnung an das um 1230 entstandene Lied vom „Rosengarten in Worms“ – einen solchen Rosengarten anzulegen und zwar im Wäldchen, um das Naherholungsgeit aufzuwerten. Ein Rosengartenausschuss unter