So gut wie jeder Mensch wünscht sich wohl, sich stets bester Gesundheit zu erfreuen. Schließlich ist dies ja unser wertvollstes Gut und keiner freut sich darauf, mit der nächsten Erkältung und laufenden Nase das Bett zu hüten. Eine wichtige Rolle spielt dabei unser Immunsystem, denn dieses ist für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig und bildet daher eine entscheidende Barriere.
Möchten Sie die Widerstandsfähigkeit dieser Barriere gegen lästige Krankheiten und Infektionen stärken? Es gibt bestimmte Nährstoffe, wie Vitamin C, Selen oder Zink, die unser Immunsystem bei seiner Arbeit unterstützen können. Wir werfen daher einen Blick auf bestimmte Nahrungsergänzungen und Lebensmittel, die Sie und Ihre Gesundheit unterstützen können.
Foto von Polina Tankilevitch
Welche Nährstoffe braucht unser Immunsystem?
Es gibt eine Vielzahl von Nährstoffen, die dabei helfen können, Ihr Immunsystem in Schwung zu bringen. Einige davon sind leicht zu finden und in Ihrer täglichen Ernährung enthalten, während andere in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden sollten.
Zu einigen wichtigen Unterstützern gehören in jedem Fall:
Magnesium: Dieser Mineralstoff leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unseres Immunsystems, indem er an über 300 biochemischen Reaktionen in unserem Körper beteiligt ist. Magnesium kurbelt die Energieproduktion an, hilft bei der Synthese von DNA und Proteinen und unterstützt die Nerven- und Muskelarbeit. Es unterstützt aber auch die Regulierung von T-Zellen, welche wiederum für unsere Immunabwehr mitverantwortlich sind.
Vitamin C: Das Vitamin schützt die Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen und fördert die Produktion von weißen Blutkörperchen, die für die Bekämpfung von Infektionen unerlässlich sind. Es hilft unserem Körper außerdem dabei, Infektionen zu bekämpfen, indem es die Funktion der natürlichen Killerzellen, der Phagozyten und der T-Zellen verbessert.
Selen: Es unterstützt die Produktion wichtiger Antikörper und stimuliert die Aktivität der T-Zellen, die gegen Viren und Bakterien vorgehen. Darüber hinaus ist Selen ein effektiver Radikalfänger und schützt unsere Zellen vor schädlichen Einflüssen. Unser Körper kann dies jedoch nicht selbst herstellen, weswegen eine Zufuhr von außen entscheidend ist, damit unser Immunsystem nicht ins Wanken gerät.
Zink: Zink hilft dabei, unsere Körperzellen vor Angriffen von Bakterien und Viren zu schützen und die Produktion von Antikörpern zu fördern. Aber auch wenn es um Entzündungen geht, kann es eine wichtige Rolle spielen, um diese einzudämmen.
Natürlich ist die Liste damit noch nicht zu Ende. Denn es gibt noch weitere Nährstoffe, die eine wichtige Rolle für unser Immunsystem spielen, wie zum Beispiel Vitamin D, Eisen oder Omega-3-Fettsäuren. Auch unseren Darm sollten wir nicht aus dem Blick verlieren, denn er ist ein wichtiger Teil unseres Immunsystems und die guten Bakterien in ihm sorgen dafür, dass unser Körper gesund bleibt.
Welche Nährstoffe Sie benötigen? Das hängt tatsächlich davon ab, was bereits auf Ihrem Speiseplan zu finden ist und was Ihnen noch fehlen könnte.
Ernährungstipps für eine ausgewogene Ernährung
Doch welche Lebensmittel können Ihnen dabei helfen, Ihr Immunsystem zu unterstützen? Ihre Ernährung sollte reich an frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten und Nüssen sein.
Hier sind einige Beispiele:
Zitronen, Orangen und Paprika sind wundervolle Vitamin-C-Lieferanten
Brokkoli, Spinat und grünes Blattgemüse sind reich an Antioxidantien, Magnesium und Vitamin C
Hühnchen und Fisch sind gute Quellen für Zink und Protein
Sesamsamen, Paranüsse oder Erdnüsse sind reich an Selen
Vergessen Sie auch nicht, ausreichend zu trinken. Wasser ist schließlich für viele Prozesse in unserem Körper unerlässlich, einschließlich des Transports von Nährstoffen zu den Zellen und der Beseitigung von Abfallprodukten. Etwas Bewegung und Sport runden dann das perfekte Gesundheits-Paket ab.