Von Florian Helfert › „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, leitete Oberbürgermeister Adolf Kessel am Montag den Gedenktag für die Opfer des Holocaust am Mahnmal für die Opfer des Faschismus beim Lutherring ein, denn auch in Worms wurde die jüdische Gemeinde unter NS-Gewaltherrschaft vernichtet. Mindestens 354 Wormser jüdischen Glaubens wurden deportiert und ermordet. Schon zuvor fanden Deportationen ganzer Sinti-Familien statt. Gedacht wurde allerdings auch Kranken und Behinderten, Homosexuellen, politischen Gefangenen, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die zu Zeiten des Dritten Reiches ihr Leben verloren. In der vorangegangenen