Links hängt eine plakatgroße Reliefkarte von Sardinien, rechts in den Regalen der Wein, das eigene Olivenöl, Gläser mit Vorspeisen, getrocknete Tomaten. Der Duft von Gewürzen und reifen Orangen hängt in der Luft und an der Schneidemaschine steht Michael Regner und schneidet vom San Daniele-Schinken feinste Scheiben auf ein Papierchen. „Due etti“ hat der Kunde vor mir bestellt, zweihundert Gramm. In seinem Einkaufskorb liegt Gemüse, von dem ich nur die Auberginen kenne. „Obst und Gemüse kommen immer donnerstags frisch direkt aus Italien“, lerne ich, während die Espressomaschine vor sich hin gurgelt. Der Kunde vor mir, Norditaliener – wie ich jetzt weiß – fachsimpelt mit