Eigentlich hätte es für die 29 überwiegend jungen Mitarbeiter der Firma Schramm & Möller in Worms-Hochheim ein vergnüglicher Tag werden sollen. Doch dann kam alles ganz anders. Am 24. Juli des Jahres 1954 ereignete sich in Worms das größte Unglück der gesamten Nachkriegszeit. Der Omnibus, mit dem die Mitarbeiter auf dem Weg zum Eiswoog waren, wo sie ihren Betriebsausflug verbringen wollten, wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Abenheim von einem Zug erfasst, weil der Busfahrer die Geschwindigkeit des Personenzuges offenbar unterschätzt hatte. 18 Businsassen starben noch am Unfallort, sieben weitere im Krankenhaus. Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten Heute,