VON STEFFEN HEUMANN | Seit 10 Jahren köchelt das Thema und die Realisierung eines Gedenk- und Lernortes auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes hoch. Der Flyer, mit dem die Initiatoren, das Bündnis gegen Naziaufmärsche, für das Projekt werben, hat inzwischen leichte Patina angesetzt. Dass die Errichtung der Stätte, die an die Deportation von Juden, Sinti und Roma aus Worms am Original-Schauplatz der Laderampen erinnern soll, immer noch auf Eis liegt, hat Gründe. Dass außer Lippenbekenntnissen nichts passiert ist, ärgert Heiner Boegler maßlos. Willensbekundungen, die großes Interesse auch an der Aufarbeitung der eigenen (Reichs-) Bahnvergangenheit vermuten lassen, gibt es