Von Vera Beiersdörfer 80 Jahre sind vergangen seit dem 1. September 1939 als deutsche Soldaten in fremder Uniform eine polnische Radiostation überfielen und so den damaligen Machthabern den Anlass gaben, einen Krieg zu entfesseln. „Das Schreckliche jener Tage verblasst, daher ist es gut, dass es den Volkstrauertag gibt. Einen Tag des Erinnerns und des Mahnens, allen Verblendern die Stirn zu bieten, damit es nie wieder so weit kommen kann“, erläuterte Klaus Martin, einstiger Ortsvorsteher von Rheindürkheim und ehemaliger Sprecher der rheinhessischen Präsides in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, während der Gedenkstunde am heutigen Vormittag. Wie in Rheindürkheim wurden