Im Tischtennis entscheidet sehr oft nicht nur das Können, sondern vor allem die Psyche über Sieg und Niederlage. Diese Erfahrung musste Markus Lemmer von der DJK Bingen-Büdesheim schmerzhaft gegen den Leiselheimer Dietrich Köpp erfahren: Führte er doch mit 2:1 Sätzen und 10:5 Punkten und hatte somit fünf Matchbälle. Es muss „Klick” im Kopf gemacht haben, denn für ihn schien das Match bereits abgehakt, gewonnen, „durch”. Was folgte, waren drei einfache, vorher nie gemacht Fehler - nur noch 10:8. Lemmer wirkte zunehmend nervöser. Auf der anderen Seite hatte Dietrich Köpp nichts zu verlieren, blieb völlig cool, schaufelte die Bälle einfach sicher und unspektakulär mit