Weihnachten erinnern wir uns an die Geburt Jesu, der einst gegen Bigotterie und Scheinheiligkeit seiner zeitgenössischen Gesellschaft kritisch zu Felde zog. Seine Familiengeschichte könnte auch in unseren Tagen spielen, es ist eine Geschichte von Obdachlosigkeit und Flucht aus Lebensgefahr nach Ägypten. Draußen in unserer Welt herrschen Korruption, Hunger, Krankheit, Krieg, Mord, Vergewaltigung, Folter und Totschlag. Vor unseren Grenzen im Mittelmeer ertrinken tausende Flüchtlinge und vor unseren Haustüren wird mit Hetze, Hass und Brandreden gezündelt. Denken wir an Mölln, Solingen, Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen und in dieser Woche an Nürnberg-Vorra. Nicht vergessen wollen