Von Regina Urbach Der erste Poetry Slam nach der Sommerpause im gut ausgelasteten Lincoln brachte gleich eine Sensation: Obwohl namhafte Teilnehmer aus ganz Deutschland vertreten waren, slamte sich Neuling Mortimer aus Worms in die Publikumsherzen. Und das ging so: Die insgesamt zehn Teilnehmer aus Köln, Stuttgart, Halle, Frankfurt, Darmstadt und der hiesigen Region (darunter nur eine junge Frau) präsentierten einen eigenen Text zunächst in der Vorrunde. Frei oder abgelesen, gereimt oder in Prosa, allein oder im Team (es gab ein Duo) und in maximal sechs Minuten. Aus zwei Dreier- und einer Vierer-Runde kürte das Publikum durch Länge und Lautstärke des Applauses einen Sieger. Die drei