Kunst muss subventioniert werden. Das gilt nicht nur für die meisten Theater und Festivals, sondern auch für die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Dabei sollen die Macher das Publikum gleichzeitig bilden und unterhalten, sie sollen es mit anspruchsvollen Stoffen fordern, aber trotzdem eine möglichst große Zuschauerzahl erreichen. Oft scheinen aber für gute Quoten schwer zu vermittelnde Inhalte vereinfacht, geglättet und mit Zuckerguss übertüncht zu werden. Wie weit dürfen und sollen die verantwortlichen Theater- und Fernsehmacher dem Publikumsgeschmack nachgeben? Wie sehr sind sie bereit, auch mal zu schockieren? Und wie groß ist die Bereitschaft der Zuschauer, sich auf die