Von Gernot Kirch Jeder, der in diesen Tagen den Fernsehapparat einschaltet und die Bilder von den Krisengebieten mit Flüchtlingsströme in Syrien, dem Irak der Ukraine und Teilen Afrikas sieht, ist bewusst, dass das Leiden und die Not der Menschen auch in der Region ankommen wird. Die Konsequenz daraus ist, dass die Stadt Worms und der Wonnegau sich in den nächsten Jahren auf mehr Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge einstellen müssen. Und dies wohl nicht nur kurzfristig, sondern als eine längerfristig Aufgabe. Ein Blick alleine auf Syrien macht die Dramatik deutlich. Aufgrund des dort seit Jahren tobenden Bürgerkrieges sind von den rund 20 Millionen Einwohnern rund zehn Millionen auf