Als eine „Generalprobe“ bezeichnete Dr. Hans Kluge, Regionaldirektor für Europa der World Health Organization (WHO), die Gluthitze im Juni mit Rekordtemperaturen nahe dem Ende des Messbereiches eines Fieberthermometers. Obendrein prognostizierte der Mediziner, dass Hitzewellen künftig häufiger, härter und länger sein werden. „Hitzeperioden belasten die Menschen besonders in dicht bebauten städtischen Räumen, weil Gebäude und versiegelte Flächen Wärme speichern“, mahnt ergänzend der Volkswirt, Stadtforscher und Politikberater Dr. Peter Jakubowski, welcher das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung