Di., 20.10.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
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  • Aus dem Nibelungenland

    Nico Hofmann überzeugte durch „souveräne Bescheidenheit“

    Festspiel-Freundeskreis im Nico-Fieber

    Hofmann erläuterte auch die Entscheidung, im ersten Jahr Thomas Schadt und im zweiten Nuran David Calis die Regie anzuvertrauen und auf einen „Triple A Regisseur“ zu verzichten. Einige seien bereit gewesen, nach Worms zu kommen, hätten der Sache jedoch ihren eigenen Stempel aufsetzen wollen. Mit seinem „Triumvirat“, ohne das er die Aufgabe in Worms nicht habe übernehmen wollen, plane er nun erst einmal für drei Jahre: „Entweder wird alles ganz toll oder wir gehen unter – aber ich glaube, es geht gut“, sagte er, ganz nibelungisch. Fragen aus dem Publikum versicherte er, er werde ebenfalls auf viele Kleindarsteller zurückgreifen und glaube, auch hier Talente zu finden.


    Worms: Zeuge gesucht wegen eines Unfalles heute Morgen an der Alzeyer Straße

    Aus dem Polizeibericht

    Am 11.11.2014 um 11:30 Uhr, ereignete sich in der Alzeyer Straße/Ecke Lindenallee ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines VW Golf mit einem Fahrradfahrer zusammenstieß. Der Radfahrer benutzte den Fahrradweg in entgegengesetzter Richtung  und blieb bei dem Zusammenprall unverletzt. Der Autofahrer gab an, dass ein Fußgänger den Unfall beobachtet hat. Der Fußgänger wird gebeten, sich unter Telefonnummer 06241/8520 bei der Polizei zu melden.


    Sunny Roofs
    Festnahme, Heizung gestohlen und Verkehrsunfall mit Sachschaden

    Aus dem Polizeibericht

    (Worms) Festnahme
 Weil er durch bulgarische Behörden schengenweit zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde gestern ein 40-jähriger Mann festgenommen. Der Mann geriet gestern Mittag auf seinem Motorroller in der Mainzer Straße in eine Verkehrskontrolle. Dabei stellten die Beamten zuerst fest, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Bei seiner Überprüfung stellte sich dann heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl über vier Monate vorlag. In der Folge wurde er bei der Bereitschaftsrichterin des Amtsgerichts Mainz vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eine Sicherheitsleistung erhoben. (Worms)


    NK-Redakteurin Dr. Regina Urbach im Gespräch mit Festspiel-Autor Albert Ostermaier

    Nibelungen 2015: „Wir wollen die Jungen dazugewinnen“

     Sehr schön, weil alle unglaublich motiviert sind. Der Stoff ist hier so präsent, die Stadt ist stark mit der Kultur und dem Theater verbunden! Das macht Spaß. Hier kann man vieles aufbauen. Das Interview führte Dr. Regina Urbach.


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    Neue Intendanz verrät Neues zur Inszenierung 2015

    „GEMETZEL“: Ortliebs Geschichte und Kriemhilds Träume

    Von Regina Urbach. 2015 wird die Nibelungensage auf der Festspielbühne als erstes von drei Werken zum Nibelungenthema aus der Sicht des jungen Ortlieb erzählt werden, Kriemhilds und Etzels Sohn. Das verriet Autor Albert Ostermaier auf der Pressekonferenz am Montag. Ortlieb steht zwischen zwei Kulturen: Sind die bösen Burgunder, über die so viele Gerüchte im Umlauf sind, wirklich wie ihr Ruf? Vorsichtig geht er auf Tuchfühlung – mit dem Hofnarr und mit Hagen. Vielschichtiges Drama ohne Pseudoaktualität „Gemetzel“ (geschrieben mit invertiertem zweitem E) heißt zwar das Stück und das Plakat ist wie gewohnt schön blutig, doch statt viel rotem Saft wird eine vielschichtige,


    Narrhalla startet ins Jubiläumsjahr

    175 Jahre Fastnacht in Worms

    Pünktlich um 18.33 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Matthias Matheis am 08.11, Narrhallas Kampagnenauftakt im Vereinsheim mit einem dreifach donnerndem Helau! Michael Hinz und sein Team vom Restaurant Neuhäusel in Bockenheim hatten Sauerbraten mit Rotkohl und Knödel und Geschnetzeltes von der Schweinelende in einer Pilzrahmsauce sowie diverse Salatkreationen mitgebracht, so dass es sich die Narren zunächst einmal schmecken ließen. Zum Nachtisch wurde Vanillemousse überzogen mit einer Grütze aus roten Früchten gereicht. Solchermaßen gestärkt begann das Auftaktprogramm mit einem Ernährungsberater von Jürgen Bohn, der, motiviert durch die Ansage seiner Waage „Bitte einzeln


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    Martinsmarkt und Martinsumzug ein Höhepunkt im Jahresverlauf

    Sankt Martin und die Hochheimer - eine Erfolgsstory

    Von Karolina Krüger. Hat der jährliche Martinsumzug in den Karl-Bittel-Park schon eine gewachsene Tradition, steht ihm der noch recht junge Martinsmarkt nicht mehr viel nach. Die Mischung aus Brauchtum, handwerklichen Verkaufsangeboten und leiblichen Genüssen kommt gut an und stärkt das Hochemer Gemeinwesen. Da nimmt man es dem „reingerutschte“ Beigeordneten Waldemar Herder auch nicht wirklich krumm, dass der die beiden Wormser Vororte mit „H“, Horchem und Hochem nach einem Jahr im Amt noch nicht ganz auseinander halten kann. Heiner der Schreiner hatte auch in diesem Jahr eine Aufgabe für die Politprominenz, die dabei ihr handwerkliches Geschick beweisen konnte. Tapfer hämmerte


    Sehr gut besuchte Heylshofmatinee erinnert an den Fall der Mauer 

    „Mein Land ist mir zerfallen“

    Von Regina Urbach. Zur Eröffnung der vierten Heylshofmatinee würdigte Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek die friedliche Revolution vor 25 Jahren, die 1989 zum Fall der Mauer geführt hat. Historiker Dr. Jörg Koch führte mit Blick auf die Zeugnisse der Wormser und anderer Zeitungen in mehrere Stationen gesamtdeutscher Geschichte ein: 1949, 1953, 1961 und 1989. Humorvoll arbeitete er dabei heraus, wie nebensächlich gerade im Regionalteil das Geschehen in Berlin angesichts der Kriegsfolgenbewältigung oder etwa der Frage nach dem Taschengeld für Schulkinder erschien. Als Barometer für die Gefühlslage im Osten lasen Karl-Heinz Deichelmann und Walter Passian lyrische Texte von Wolf


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    Wormser Kammerensemble bringt den Herbst zum Singen 

    „Des Abends blaue Flügel“

    Brahms‘ Chorstück „Ernst ist der Herbst“, nach Ansicht von Dirigent Tristan Meister eines der schwierigsten und schönsten der Musikgeschichte, und dazu noch viele weitere anspruchsvolle  Stücke von Robert Fuchs (Lehrer von Gustav Mahler und Richard Strauß) sowie schwedischen und estnischen Komponisten an einem Wochenende konzertreif einstudieren? Das kann in Worms nur das Wormser Kammerensemble, das in diesem Jahr 30 Jahre Bestehen feiert. Knapp 20 engagierte Sängerinnen und Sänger suchen derzeit einen neuen Dirigenten und haben aus über 40 qualifizierten Bewerbern zwei in die engere Wahl gezogen. Einer davon ist der 24-jährige Tristan Meister, der in Mannheim Chordirigieren


    Deutschlandpremiere in der Wormser Synagoge

    Violinen der Hoffnung gegen ein düsteres Kapitel

    Von Regina Urbach. Die erste der von Amnon Weinstein gesammelten Violinen soll ein aus dem französischen Lager Drancy deportierter Jude noch aus dem Zug nach Auschwitz einem Wartenden mit den Worten in die Arme geworfen haben: „An dem Ort, wo ich hingebracht werde, hat die Geige keine Zukunft!“ Zwölf Geigen von Holocaust-Opfern mit ähnlicher Geschichte hat der israelische Geigenbauer  seither auf der ganzen Welt erworben, restauriert und auf Konzertreise in die Welt geschickt. Einige waren am Sonntag in der Wormser (wie tags zuvor in der Mainzer) Synagoge ausgestellt. Anderen entlockten junge Musiker aus aller Welt, Stipendiaten des  Akademieprojekts der Landesstiftung Villa Musica


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