Die Gundheimer „Unterwelten“ sind laut Diakon Peter Schreiber typische Baudenkmäler aus den Gründerjahren der unterirdischen, dörflich-ländlichen Kultur. Sie dienten u.a. zum Schutz der Bürgerschaft. So konnten sich die Menschen damals in der Tiefe des Bodens, durch unterirdische Verbindungsgänge vor bösartigen Angreifern und Feinden, von der Burg und vom Dorf zurückziehen. Die Flucht in die „Unterwelten“ bot der Dorfgemeinschaft eine Überlebenschance. Die Wege zueinander waren offen. Die unterirdischen Räume zwischen der Burg, der Kirche, dem Rathaus und den Kellern der Bauern, waren für Jung und Alt ohne Hindernisse, sehr leicht erreichbar. Fluchtwege nach Draußen,