VON STEFFEN HEUMAMM | Dass „einfach“ in vielen Fällen nicht einfach ist, machte das Angebot an ältere Menschen deutlich, einen Impftermin auch über die eigens geschaltete Hotline zu vereinbaren. Insbesondere bei älteren Mitbürgern stellt das Telefon in Corona-Zeiten unter Berücksichtigung des Gebotes „am besten das Haus nicht zu verlassen“, die einzige Verbindung zur Außenwelt dar. „Wir haben kein Internet oder Smartphone“, erläutert Erika Witt. Die 85-jährige Seniorin und ihr 89-jähriger Ehegatte Richard aus Worms verlassen sich auf die vorgegebene Option. Nach viereinhalb Tagen beenden beide Wormser enttäuscht und entnervt den Versuch, einen Impftermin festzulegen,